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Alten- und Pflegeheim der Johann Müller Altenheimstiftung


Die Stiftung wurde 1521 von Johann Müller, geboren in Westerringen, gegründet, der bereits im Mittelalter eine zukunftsweisende, innovative Idee in die Tat umgesetzt hat. Dem Gründergedanken – Unterstützung für hilfebedürftige Bürger der Gemeinde Langerringen und dem Umfeld -  füllen sich die Nachfolger bis heute verbunden. Sie ist damit sehr traditionsreich.

Der Stiftungsvorstand:
Die Johann Müller-Altenheimstiftung ist eine rechtsfähige örtliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Entsprechend der Satzung ist der jeweilige Ortspfarrer der Stiftungsvorstand (derzeit Pfarrer Alois Ruf).
Die weiteren Stiftungsrate sind: zwei Vertreter der Gemeinde (Herr Karl Rohrmoser, Herr Dr. Andreas Rohrer), ein Vertreter des Landratsamtes (Herr Lothar Schneider) eine Vertreterin des Diözesancaritasverbandes Augsburg (Frau Brigitta Hofmann) und ein vom Vorstand benanntes Mitglied (Herr Dr. Alexander Meyer).

Über die Jahrhunderte hat die Stiftung ihre Arbeit jeweils an die sich wandelnden Bedürfnisse angepasst. So wurde aus der Unterkunft für Arme, alte Knechte und Mägde (die durch z. B. Waldarbeit und Betteln zum Unterhalt beitragen mussten) ein Altenpflegeheim.

Bis 1985 wurden die Bewohnerinnen von Barmherzigen Schwestern des Vinzentiner-Ordens betreut.

Nach einer grundlegenden Umbau- und Erweiterungsmaßnahme konnten die Bewohnerinnen Anfang des Jahres 1999 in ein großzügiges, modernes Haus mit 78Plätzen umziehen. In jedem der 3 Stockwerke befinden sich 16 Einzelzimmer (Überwiegend von den Senioren selbst möbliert) und 5 Zwei-Bett-Zimmer, sowie jeweils eine Wohnküche, ein Wohnzimmer, ein Pflegebad und Funktionsraume Für die Mitarbeiterinnen. Der öffentliche Teil bietet alle Angebote eines kleinen Dorfes wie Wirtsstube (für gemeinsame Mahlzeiten), Kapelle, Marktplatz, Friseursalon und Verwaltung. Auch der Garten mit alten Bäumen, Sitzplatz und Hochbeeten wird intensiv genutzt.


Altenheim
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Alteneheim
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Schon bei der Planung des neuen Gebäudes wurden viele konzeptionelle Gedanken eingebracht, die jetzt von den Mitarbeiterinnen ins tägliche Leben umgesetzt werden. Das Heim der Johann Müller-Altenheimstiftung orientiert sich an den Bedürfnissen der alten Menschen, die hier leben und wohnen.

Dazu einige Stichpunkte:

- Verbindung zwischen Tradition und Moderne
(alte Möbel, große Glasflächen)

- warme, natürliche Materialien (viel Holz), warme Farben- Licht und Geborgenheit

- wintergartenähnliche Räume, trotzdem abgeschlossene Raume

- Gemeinschaft und Privatsphäre
hoher Anteil an Einzelzimmern (eigenes Reich, mit eigenen Möbeln) auch Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Ecke für jede Bewohnerin wichtiger Grundsatz: Jede Bewohnerin kann täglich ihr Zimmer verlassen, auch Menschen mit schwerer Pflegebedürftigkeit sind nicht "bettlägerig" Wohnküche und Wohnzimmer sind das "Herz" von jedem Stockwerk hier findet Leben statt

- viel Vertrautes. Gewohntes. Bekanntes
bekannte Begriffe (Wohnküche, Wirtsstube)
Biographiearbeit =mit den Erinnerungen leben, Tätigkeiten von früher, (Kartoffel schälen, Gartenarbeit); Fotos von früher, alte Möbel etc.
Einkaufen auf dem Marktplatz, Besuch beim Friseur

- vielfältige. abwechslungsreiche Freizeitgestaltunq. Beschaftigung Training auf dem Home-Trainer, Gymnastik, Singen, Gartenarbeit, Spielenachmittag, Ausflüge etc., etc,

- natürliche Umgebunq
viel Natur, Pflanzen, Tiere

- Kontakte nach "innen" und " draußen"
Angehörige, Kinder, Tiere sind willkommen
(auf Besuch, 1 Katze wohnt mit im Heim)
Einbindung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Vereinen (Chore, Kutschfahrten mit dem Reitverein, Theaterbesuch etc.)

Das Haus gehört den Bewohnerinnen. Sie sollen und können die Raume nutzen. Jede Bewohnerin soll so leben, wie es ihren Bedürfnissen entspricht.