Schon bei der Planung des neuen Gebäudes wurden viele konzeptionelle Gedanken eingebracht, die jetzt von den Mitarbeiterinnen ins tägliche Leben umgesetzt werden. Das Heim der Johann Müller-Altenheimstiftung orientiert sich an den Bedürfnissen der alten Menschen, die hier leben und wohnen.
Dazu einige Stichpunkte:
- Verbindung zwischen Tradition und Moderne
(alte Möbel, große Glasflächen)
- warme, natürliche Materialien (viel Holz), warme Farben- Licht und Geborgenheit
- wintergartenähnliche Räume, trotzdem abgeschlossene Raume
- Gemeinschaft und Privatsphäre
hoher Anteil an Einzelzimmern (eigenes Reich, mit eigenen Möbeln) auch Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Ecke für jede Bewohnerin wichtiger Grundsatz: Jede Bewohnerin kann täglich ihr Zimmer verlassen, auch Menschen mit schwerer Pflegebedürftigkeit sind nicht "bettlägerig" Wohnküche und Wohnzimmer sind das "Herz" von jedem Stockwerk hier findet Leben statt
- viel Vertrautes. Gewohntes. Bekanntes
bekannte Begriffe (Wohnküche, Wirtsstube)
Biographiearbeit =mit den Erinnerungen leben, Tätigkeiten von früher, (Kartoffel schälen, Gartenarbeit); Fotos von früher, alte Möbel etc.
Einkaufen auf dem Marktplatz, Besuch beim Friseur
- vielfältige. abwechslungsreiche Freizeitgestaltunq. Beschaftigung Training auf dem Home-Trainer, Gymnastik, Singen, Gartenarbeit, Spielenachmittag, Ausflüge etc., etc,
- natürliche Umgebunq
viel Natur, Pflanzen, Tiere
- Kontakte nach "innen" und " draußen"
Angehörige, Kinder, Tiere sind willkommen
(auf Besuch, 1 Katze wohnt mit im Heim)
Einbindung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Vereinen (Chore, Kutschfahrten mit dem Reitverein, Theaterbesuch etc.)
Das Haus gehört den Bewohnerinnen. Sie sollen und können die Raume nutzen. Jede Bewohnerin soll so leben, wie es ihren Bedürfnissen entspricht. |